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ERDUNGSANLAGE
Die Erdungsanlage stellt den Übergang des Blitzstromes in das Erdreich sicher.
Hier sind verschiedene Ausführungsarten möglich:
- Der Oberflächenerder ist ein Erder, der in geringer Tiefe, nach Möglichkeit als geschlossener Ringerder verlegt wird.
- Ein Fundamenterder ist in das Betonfundament eines Gebäudes eingebettet. Er ist bei einem Neubau in jedem Fall nicht nur die sinnvollste, sondern auch die preiswerteste Lösung. Einerseits wird er vom Energieversorger als "Elektro-Erder" gefordert, andererseits kann und darf aber auch als "Blitzschutzerder" genutzt werden. Bei fachgerechter Verlegung ist er gegen Korrosionseinflüsse, Wasser, aggressive Bodenarten und den Luftsauerstoff weitgehend geschützt.
- Der Tiefenerder wird lotrecht in größere Tiefen eingebracht. Als Einzelerder hat er einige technische Nachteile gegenüber einem Ring- oder Fundamenterder. Zur Instandsetzung defekter Erdungsanlagen ist er aber oft eine geeignete Lösung. Die technischen Nachteile können bei fachgerechter Ausführung oft vollständig kompensiert werden.
Häufig werden aber auch Form und Profil von Erdern als Unterscheidungsmerkmal herangezogen. Man unterscheidet z. B. Banderder, Kreuzerder oder aber Rohrerder. Diese Typen sind jedoch alle "Unterformen" von Oberflächen- bzw. Tiefenerdern.
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