Erfahrungsberichte 2017-09-14T11:14:57+00:00

Erfahrungsberichte von Auszubildenden & Praktikanten

Mein Name ist Liesbeth Müller, ich bin 20 Jahre alt, wohne in Stolberg und habe in der Zeit vom 18.01.2010 bis zum 31.08.2010 ein Praktikum bei der Firma Blitzschutzbau Rhein-Main Adam Herbert GmbH in Aachen absolviert. Innerhalb der ersten Woche lernte ich die Mitarbeiter des Unternehmens kennen und erhielt einen ersten Einblick in allgemeine Abläufe. Man erklärte mir die Zusammensetzung der verschiedenen Nummern, wie zum Beispiel Projekt- und Objektnummer und zeigte mir wo die Baustellenakten archiviert sind und wie ich sie finden kann. Ich lernte, dass die Monteure der Firma täglich auf Baustellen arbeiten und an jeder Baustelle einen Tagesbericht und ein Aufmaß ausfüllen, diese Unterlagen bringen sie am späten Nachmittag wieder mit. Die Aufgabe des Büroteams besteht darin, die Unterlagen der Montageteams auszuwerten, in das EDV-System zu übernehmen und die Unterlagen wieder für den nächsten Einsatz auf der Baustelle vorzubereiten.

Mein Ausbilder erklärte mir die Hauptbegriffe zum Thema Blitzschutz und zeigte mir mithilfe von verschiedenem Informationsmaterial wie eine Äußere Blitzschutzanlage aufgebaut ist. In der zweiten Woche besuchte ich eine Schulung, in der ich den Umgang mit unserem EDV-System lernte. Die nächsten Woche verbrachte ich mit diversen Aufgaben am PC, ich bearbeitete zum Beispiel die Datenbank, pflegte verschiedene Listen und Auswertungen, bearbeitete die eingehenden Baustellenfotos, beschriftete Akten, bereitete Briefe vor und unterstützte meine Kollegen bei ihren Tätigkeiten.

Im zweiten Monat bekam ich einen Einblick in die Auftragsbearbeitung. Der Ausbilder zeigte mir den Ablauf, ließ mich verschiedene Aufträge selbstständig anlegen und besprach danach die Ergebnisse mit mir. Ich legte einen Ordner an, in dem ich den Ablauf festhielt, damit ich die Aufträge ab diesem Zeitpunkt größtenteils ohne Hilfe anlegen konnte. Meine Kollegen zeigten mir, wie sie die Aufträge nach dem Anlegen weiter bearbeiten. Ich half ihnen dabei, die Aufmaße der Monteure auszuwerten und lernte die verschiedenen Werkstoffe und ihre Abkürzungen kennen, die üblicherweise für Blitzschutzanlagen benutzt werden.
Innerhalb der nächsten Monate vertiefte ich bereits Gelerntes und konnte meine Aufgaben zunehmend selbstständig bearbeiten. Im Mai zeigte man mir die Bearbeitung von Prüfungen. Ich lernte, wie man Prüfberichte erstellt und erhielt gleichzeitig viel technisches Wissen über Blitzschutzanlagen. Ich beschäftigte mich mit Normen und typischen Werkstoffen von Blitzschutzanlagen. Nach kurzer Zeit waren mir häufige Mängel an Blitzschutzanlagen bekannt und ich konnte bereits einfache Prüfungen weitestgehend selbstständig bearbeiten und später mit meinem Ausbilder besprechen. Man zeigte mir, wie die Unterlagen später für den Kunden aufbereitet werden, wie ein Angebot zur Beseitigung von Mängeln angelegt wird und erklärte mir die Vorgehensweise bei der Rechnungsstellung.
Die weiteren Monate verbrachte ich damit, meine Aufgabenbereiche weiter zu vertiefen. Ich konnte eine Vielzahl von Aufgaben eigenständig oder nur mit kurzer Anweisung ausführen. Besonders gut gefiel mir dabei die Bearbeitung von Prüfungen, da jeder Vorgang ein Einzelfall ist. Die Zeit als Praktikantin bei der Firma Blitzschutzbau Rhein-Main Adam Herbert GmbH war eine sehr wichtige und interessante Erfahrung für mich. Ich lernte das Berufsleben einer Bürokauffrau kennen und konnte gleichzeitig sehr viel fachbezogenes Wissen zum Thema Blitzschutz erwerben. Diese Erfahrung bestätigte mir außerdem, dass ich einen sehr interessanten und abwechslungsreichen Ausbildungsberuf im richtigen Unternehmen gewählt habe.

Update:

Seit meinem Praktikumsbericht aus dem Jahr 2010 ist viel passiert.

Im Anschluss an das Praktikum begann ich die Ausbildung zur Bürokauffrau. Diese konnte ich bereits im Januar 2013 mit verkürzter Ausbildungszeit und sehr gutem Ergebnis abschließen. Die Handwerkskammer Aachen ehrte mich dafür mit dem zweiten Platz im Leistungswettbewerb für Bürokaufleute. Blitzschutzbau Rhein-Main übernahm mich in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis als kaufmännische Angestellte. Im Frühjahr 2015 erhielt ich ein Stipendium der Begabtenförderung für berufliche Bildung. Das Stipendium war der Startschuss, um mich zur Fachkauffrau im Handwerk und Ausbilderin weiterzubilden. Seit Oktober 2016 bin ich als Assistentin der Geschäftsführung tätig und blicke auf viele gute Jahre der Zusammenarbeit zurück.

Liesbeth Jungverdorben (geb. Müller) im August 2017

Mein Name ist Patrick Günther, ich bin 19 Jahre alt und wohne in Aachen-Eilendorf. Ich absolvierte von Februar 2011 bis August 2011 ein Praktikum bei der Firma Blitzschutzbau Rhein-Main Adam Herbert GmbH. Zu Beginn meines Praktikums wurden mir die Mitarbeiter des Unternehmens und das Unternehmen selber vorgestellt. Mir wurden die täglichen Arbeitsvorgänge gezeigt und welcher Sachbearbeiter sie bearbeitet. Ich bekam eine Menge zum Thema Blitzschutz erklärt.

In den ersten zwei Wochen bekam ich Aufgaben zugeteilt. Diese konnte ich nach Anweisung alleine erledigen. Ich unterstützte meine Kollegen bei den Aufgaben, die mir vom Ablauf her klar waren. Im Laufe des ersten Monates hielt ich Anweisungen zu den diversen Arbeitsvorgängen schriftlich fest und ordnete Sie mir, so dass sie jeder Zeit griffbereit waren. Ich konnte Mehrfachanfragen selbständig und sicher bearbeiten und an den Kunden, nach Rücksprache mit meinen Kollegen, verschicken. Mit der Zeit habe ich mir aus Normen, Zeitschriften und Erläuterungen durch meine Kollegen ein Basiswissen im Bereich Blitzschutz angeeignet. Zu Beginn des zweiten Praktikumsmonats habe ich an einer Schulung teilgenommen, um den Umgang mit unserem EDV-System besser verstehen zu können. Die Schulung half mir zu verstehen, warum und wofür die Arbeitsabläufe im System wichtig sind. Mit der Zeit bekam ich immer mehr Aufgaben, die ich nach kurzer Einweisung selbständig erledigen konnte. Ich wurde langsam in die Themen Lohnbuchung, Rechnungen, Prüfberichte, Angebote, Fotobearbeitung und Aufträge anlegen eingeführt. An jeden Donnerstag findet eine Materialschulung statt, in der wir erklärt bekommen, welche Materialien für welchen Bauabschnitt verwendet werden, wie sie funktionieren und wie sie eingesetzt werden.

Im folgenden Monat durfte ich zusammen mit meinen Kollegen Lohnbuchungen, Schlussrechnungen und Aufträge erstellen bzw. anlegen. Dieser Monat war für mich sehr wichtig, da ich Projekte hatte, die ich mit meinen Kollegen zusammen erstellt, bearbeitet und beendet habe. Dies hat mir sehr geholfen, da mir klar wurde, wie ich mit einem Projekt umzugehen habe, wenn es in einer speziellen Bearbeitungsphase ist. Im Laufe des Monats wurde mir gezeigt, wie man eine Rechnung für einen Kunden, der bei uns im Lager Material abgeholt hat, schreibt und versendet. Auch Prüfungen kann ich mittlerweile selbständig bearbeiten und auswerten.

Vor einem Auftrag läuft es meistens so ab:
Der Kunde fragt zum Beispiel für eine Reparatur, Ergänzung, Prüfung oder Errichtung einer Blitzschutzanlage an. Wir bereiten ihm ein Angebot vor und schicken es nach Rücksprache mit dem Vorgesetzten ab. Der Kunde meldet sich und im Idealfall erteilt er uns den Auftrag. Unser Büroteam bereitet den Auftrag vor und gibt unseren Monteuren die Unterlagen mit, die sie zur Bearbeitung benötigen. Ein Monteurteam bekommt die Unterlagen und fährt zur Baustelle und führt den Auftrag aus. Nach Fertigstellung der Baustelle werden die Unterlagen im Büro abgegeben und wir bearbeiten sie. Wir werten die Aufmasszettel aus, das sind die Zettel, in denen der Monteur erfasst, was er eingebaut hat und welches Material in welcher Menge. Neben dem Aufmaß bringt er auch den Tagesbericht von dieser Baustelle mit, auf diesen werden die Einsatzzeiten erfasst. Im Büro werden diese Daten im EDV-System erfasst. Aus diesen Daten stellen wir dann die Schlussrechnungen zusammen. Mittlerweile gehören zu meinen täglichen Aufgaben: Anwesenheitsbuchungen der Monteure, Fotos bearbeiten und Mehrfachangebote anlegen. Auch Prüfungen werte ich aus und erstelle den dazugehörigen Prüfbericht, buche den Lohn, stelle die Rechnung und falls es Mängel gibt, erstelle ich ein Angebot zur Mängelbeseitigung. Auch Aufträge lege ich nach Rücksprache selbst an. Vor meinem Praktikum bei der Firma Blitzschutzbau Rhein-Main Adam Herbert GmbH hätte ich nicht gedacht, dass das Thema Blitzschutz so eine große Rolle spielt. Aber mittlerweile, wenn ich durch die Stadt gehe, achte ich immer darauf, welches Gebäude einen Blitzschutz hat und welches nicht. Besonders die Gebäude, die ich bearbeitet habe, schaue ich mir detaillierter an. Ich schaue erwartungsvoll auf meine bevorstehende Ausbildung zum Bürokaufmann und möchte mein Fachwissen im Bereich Blitzschutz erweitern und mich im Bereich EDV fortbilden.

Update

Seit meinem Praktikum sind mittlerweile sechs Jahre vergangen. Im Anschluss meines Langzeitpraktikums habe ich die Ausbildung zum Bürokaufmann erfolgreich absolviert. Während meiner Ausbildung habe ich Einblicke in alle Abteilungen erhalten und konnte jeden Arbeitsschritt genau nachvollziehen und bearbeiten. Zusätzlich erhielt ich auch Einblicke in den operativen Teil der Arbeit, indem ich ein paar Tage mit den Monteuren zusammen arbeitete. Durch diese Einblicke konnte ich Aufmaße besser nachvollziehen, Produkte besser bewerten und Zusammenhänge schneller erkennen. Auch für die Erstellung von Revisionsunterlagen, Angeboten und Mängelbeschreibungen war dies ein großer Vorteil.

Vor etwa zwei Jahren habe ich den Ausbildereignungsschein erworben. Seitdem bilde ich die Auszubildenden im kaufmännischen Bereich aus und vermittle ihnen das Wissen, das sie für ihre Ausbildung benötigen. Da meine Ausbildung noch nicht allzu lange her ist, kann ich mich gut in die Lage der Azubis versetzen und versuche ihnen, so gut es geht, in allen Situationen zu helfen.

Seit letztem Jahr besuche ich abends die Fortbildung „Betriebswirt nach Handwerksordnung“ und habe bereits das erste Semester abgeschlossen. In diesem Lehrgang werden alle Themen gelehrt, die man braucht um ein Unternehmen erfolgreich zu leiten. Bereits jetzt kann ich sagen, dass dieser Lehrgang mir viel vermittelt, was ich im Unternehmen umsetzen kann.

Ich bin gespannt wie sich die nächsten Jahre im Betrieb entwickeln und versuche alle meine erlernten Kenntnisse und Fähigkeiten umzusetzen.

Patrick Günther, August 2017

Meine Ausbildung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik

Mein Name ist Lennart Reidt. Am 01.08.2015 habe ich meine Ausbildung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik bei der Firma Blitzschutzbau Rhein-Main Adam Herbert GmbH begonnen. Neben der Arbeit bei Blitzschutzbau Rhein-Main arbeite ich im Verbund bei einem Elektrounternehmen und absolviere zusätzlich überbetriebliche Maßnahmen.

Die Ausbildung hat natürlich mit der Einarbeitung begonnen. Zuerst habe ich ein wenig zugeguckt und zugehört. Relativ schnell durfte ich aber selber an die Arbeit, was ich gut fand, da man meiner Meinung nach so am besten und am schnellsten lernt. Dass das nicht immer direkt so klappt, wie man es sich vorstellt, ist dabei selbstverständlich klar. Schnell lernt man die verschiedenen Konzepte, die hinter unserer Arbeit stehen kennen und beginnt zu erkennen, worauf es im alltäglichen Betrieb ankommt. Dies ist wichtig, um die Tätigkeiten sinnvoll und korrekt auszuführen. Die Arbeit bietet dabei eine Vielfalt von Fundamenterdern, Tiefenerdern, über verschiedenste Ausführungen von Ableitern und Dachanlagen bis hin zum Überspannungsschutz oder Potentialausgleich. Mit der Zeit lernte ich dann immer mehr selbstständig zu arbeiten, was von den Kollegen gerne gefördert wird.

Schon zu Beginn meines anfänglichen Praktikums bei Blitzschutzbau Rhein-Main bin ich von meinen Kollegen freundlich empfangen worden und habe mich im Team gut eingliedern können. Bei Fragen haben sie mir immer geholfen und stehen mir mit Rat und Tat zur Seite.

Den zweiten Teil meiner Ausbildung absolviere ich bei unserem Verbundpartner, einem klassischen Elektronikerbetrieb. Da die Firma Blitzschutzbau Rhein-Main auf den Blitzschutz spezialisiert ist, hat sie mir die Möglichkeit gegeben, die restlichen Ausbildungsinhalte dort zu erlernen. Auch dort bin ich von den Kollegen freundlich empfangen worden und habe das Handwerkszeug eines Elektronikers kennenlernen können.

Mittlerweile arbeite ich viel selbstständig und kann auch komplexere Aufgaben alleine lösen. Die Arbeit bei Blitzschutzbau Rhein-Main bietet mir viel Abwechslung, sodass ich immer wieder neue Dinge dazulernen kann. Außerdem bietet sie mir die Möglichkeit, wunderschöne Aussichten auf und von den verschiedensten Dächern, wie zum Beispiel dem Aachener Dom, zu genießen. Inzwischen stehe ich kurz vor dem Ende meiner Ausbildung und freue mich auch in Zukunft auf die Arbeit.

Lennart Reidt, September 2017

Im August 2015 begann ich meine Ausbildung zum Bürokaufmann beim Unternehmen Blitzschutzbau Rhein-Main Adam Herbert GmbH.

Momentan befinde ich mich am Ende des zweiten Lehrjahres. In diesen zwei Jahren habe ich vielfältige Einblicke erhalten. Durch das zuverlässige Team, welches mich vom ersten Tag an betreut hat, kam schnell die Routine, da ich immer in die allgemeinen Abläufe mit einbezogen wurde. Es wird viel Wert darauf gelegt, dass ich selbstständig arbeiten kann. Seitdem ich die Zusammen-hänge kennengelernt habe, durfte ich Angebote, Prüfberichte und Rechnungen erstellen. Darauf folgte, dass mir größere Aufträge zugeteilt wurden.

Neben der täglichen Arbeit im Büro begleitet mich zweimal wöchentlich der Besuch der Berufsschule. Diese Abwechslung bietet mir den Vorteil, das Gelernte aus der Schule in die Praxis mit einzubeziehen und dort anzuwenden. Ebenfalls ermöglicht mir das Beigebrachte im Betrieb, den Unterricht besser zu verstehen. Das bedeutet, mir fällt der Unterricht leichter, da viele Themen im Betrieb bereits besprochen wurden und zu meinen Arbeitsabläufen gehören.

Zusätzlich kann ich sagen, dass ich einen kleinen Eindruck von anderen Betrieben erhalte, da die Mitschüler der Berufsschule aus unterschiedlichen Betrieben kommen. Während meiner bisherigen Ausbildungszeit kann ich sagen, dass ich mich in meinem Ausbildungsbetrieb wohl fühle und viel gelernt habe. Dennoch bin ich der Meinung, dass man sich immer weiterbilden sollte und Neues dazu lernen kann. Aus diesem Grund wünsche ich mir, dass ich vor Beendigung meiner Ausbildung noch Einblicke in den Außendienst erhalte, um das Wissen rund um das Thema Blitzschutz weiter auszubauen und die Materialien, mit denen gearbeitet wird noch genauer kennenzulernen.

Ich freue mich über eine weitere gute Zusammenarbeit und die Unterstützung des gesamten Teams.

Herman Athisy, Juli 2017

Mein Name ist Henri Wegenka, ich bin 21 Jahre alt, wohne in Kalterherberg und habe im Jahr 2015 meine Ausbildung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik begonnen.

Nachdem ich mich nach Ende der Schulzeit nach einer Ausbildung umgese-hen hatte, waren drei Fragen im Raum. Was klingt interessant? Was könnte ich mir vorstellen? Was passt zu mir?

Blitzschutz war damals für mich nur ein Begriff, mit dem ich noch nichts anfan-gen konnte, doch sobald ich das Stellenangebot sah, war mein Interesse ge-weckt.

Nach einem einmonatigen Praktikum war ich überzeugt, hier meine berufliche Laufbahn zu beginnen. Schnell integrierte ich mich ins Team und ich konnte bereits nach wenigen Wochen Sachverhalte verstehen und anwenden. Doch nicht nur das, die vielen verschiedenen Tätigkeiten fügten sich immer mehr zu einem durchdachten Gesamtkonzept. Erdungsanlagen, welche in das Funda-ment und unter dem Fundament errichtet werden, bilden eine Einheit mit den Blitzstromableitern und Fangeinrichtungen, die man auf den Dächern montiert. Da man sich nach der Ausbildung Elektroniker nennen darf, muss auch das dazu notwendige Hintergrundwissen erlernt werden.

Aufgrund meiner gymnasialen Vorbildung, war die Berufsschule kein Problem für mich und ich konnte die Ausbildung um ein Jahr verkürzen. Doch Motoren und Unterverteilungen, Schützschaltungen und Hausinstallationen sind Stich-worte, die man nicht nur in der Schule lernt.

Blitzschutzbau Rhein-Main Adam Herbert GmbH arbeitet deswegen mit einem Elektrounternehmen zusammen, um mir zu ermöglichen, auch in Bereiche hereinzuschauen, die bei einer Blitzschutzfirma nicht angeboten werden. Auch dort wurde ich sofort herzlich aufgenommen und konnte bereits nach wenigen Wochen meine eigene Unterverteilung besser verstehen.

Durch die Kollegen und die Baustellenbesprechungen bekam ich schnell das Gefühl, nicht einfach nur ein Zuschauer zu sein. Mitplanen, Mitdenken, Vor-schläge machen, Problemlösungen finden wird sowohl von den Kollegen, als auch von den Führungskräften gefördert.

Selbstverständlich gibt es auch weniger angenehme Momente, wenn man in strömenden Regen auf dem Dach steht, auf die Uhr schaut und es noch einige Stunden dauert, bis man eine warme Dusche bekommt. Oder wenn man mit seinen sauberen Sachen als allererstes in eine schlammige Baugrube muss, doch auch daran gewöhnt man sich schnell. Ein zusätzlicher Bonus ist natürlich, dass man von den Dächern tolle Ausblicke hat und man immer die gesündeste Hautfarbe im Freundeskreis hat.
Jederzeit würde ich meine Ausbildung wieder bei der Blitzschutzbau Rhein-Main Adam Herbert GmbH beginnen.

Henri Wegenka, August 2017

Nach meiner Bewerbung um eine Ausbildungsstelle zur Bürokauffrau bei der Firma Blitzschutzbau Rhein-Main in Trier wurde mir die Möglichkeit geboten, mir drei Tage lang einen Eindruck zu verschaffen. In diesen Tagen bekam ich einen breitgefächerten Einblick in die tagtäglich anfallenden Aufgaben. Ich lernte die Kollegen kennen und wurde in den Ablauf eingewiesen. Um schon vor der eigentlichen Ausbildung Grundkenntnisse zu erwerben, war ich gerne bereit, ein Praktikum von drei Monaten zu absolvieren. Nach dem Abitur hatte ich eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin begonnen. Während dieser Zeit stellte ich fest, dass meine Vorstellung über diesen Beruf nicht meinen Wünschen einer Berufsausbildung entsprach. Um herauszufinden, was meine beruflichen Interessen sind, habe ich die Beratung der Agentur für Arbeit genutzt. Danach wurde mir bewusst, dass ich in einem kaufmännischen Beruf arbeiten möchte. Aus heutiger Sicht bedauere ich, dass ich mich nicht zu Beginn der ersten Ausbildung ausführlicher informiert habe. Ich habe die Abläufe, die Büroorganisation, die Zuständigkeitsbereiche der einzelnen Mitarbeiter und die allgemeinen Vorgehensweisen kennen gelernt. Die betrieblichen Abläufe sind streng geplant und gewährleisten damit, dass alle Informationen zusammenfließen. Zu allen Vorgängen und organisatorischen Abläufen gibt es Listen und Formulare, die die Arbeit erleichtern. Alle Formulare, Anschreiben, Aktennotizen usw. müssen mit der entsprechenden Projekt- und Objektnummer versehen werden.
Neben den selbstverständlichen Aufgaben, wie faxen, kopieren und zwischendurch das Telefonieren üben, habe ich mich mit dem Programm „Mosaik“ auseinander gesetzt und durfte schon selbstständig Anschreiben für Kunden verfassen, die Tagesberichte der Monteure mit Hilfe des Programms auswerten, vorkalkulierte Angebote drucken und zum Versenden vorbereiten. Recht schnell habe ich gemerkt, dass die Arbeit sehr vielseitig ist und neben den rein bürokratischen Aufgaben auch technisches Wissen fordert, was ich von Anfang an als eine Herausforderung betrachtet habe.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich während des Praktikums viel neues gelernt habe. Ich habe dadurch erkannt, dass mir der Beruf gefällt. Daher konnte ich mich leicht für die Ausbildung bei der Firma Blitzschutzbau Rhein-Main entscheiden.

Ich empfehle allen, die vor der Berufswahl stehen, die Möglichkeit eines betrieblichen Praktikums zu nutzen. Nicht nur der Berufseinsteiger hat die Möglichkeit den Betrieb kennen zu lernen, auch der Betrieb kann sich ein Bild von dem zukünftigen Auszubildenden machen.
Kristina Schmitt, im August 2010

Mein Name ist Daniél Splittorf und ich habe meine Verbundausbildung zum Industrieelektriker mit Fachrichtung Betriebstechnik im Januar 2015 erfolgreich abgeschlossen. Die Firma Blitzschutzbau Rhein-Main Adam Herbert GmbH ermöglichte mir in Zusammenarbeit mit dem Verbundausbildungspartner, dem Forschungszentrum Jülich, eine interessante und abwechslungsreiche Ausbildung in einem elektrotechnischen Bereich.

Der Einstieg in die Ausbildung begann 2012 mit einem Jahrespraktikum. Hier wurden mir die Grundlagen des Blitzschutzbaus vermittelt. Dies geschah per „learning by doing“, Seminaren und Schulungen. Desweiteren wurde mir in regelmäßigen Abständen durch Materialkunde erläutert, welche Materialien harmonieren und wofür die einzelnen Materialien verwendet werden.
Das Jahr ging schnell vorbei und es hielt viele neue Erfahrungen bereit, insbesondere die zu erledigen Arbeiten, die sich immer veränderten. Somit kam nie Langeweile auf und das ist es, was der Beruf als Blitzschutzmonteur mit sich bringt, ein Spektrum an Abwechslung und Vielfalt. Fundamenterder, Ringerder, Potentialausgleich und Äußerer Blitzschutz waren die Bereiche, die mich das ganze Jahr über begleitet haben. Bestimmte Dinge, wie Abstände zu Dachaufbauten, Anschlüsse von SAT-Anlagen, Erdung der Heizungs- und Wasserrohre schienen auf den ersten Blick weit her geholt, doch die Monteure und Meister hatten immer Zeit und Ruhe genau zu erklären, warum das gemacht werden muss.

Im September 2013 begann die Verbundausbildung im Forschungszentrum Jülich und die nächste Phase der Ausbildung lief an. In hochmodernen Lehrwerkstätten wurden die Grundlagen der Elektrotechnik vermittelt. Das Forschungszentrum stellte Meister und Techniker, die uns den benötigten Lernstoff nahe bringen sollten. Werkzeugkunde war das erste Lernfeld und darüber hinaus wurden Sachen wie Eigenschaften und Spezifizierungen von Aderleitungen erlernt. Nachdem das Handwerkzeug besprochen war, ging es los mit Verdrahtungsprogrammierter Steuerung, kurz VPS. Typisch dafür sind die Anwendungen von Schütz- und Wendeschützschaltungen, das Ansteuern von Motoren. Im nächsten Schritt wurde dieses Grundwissen verwendet um Kleinsteuerungen zu erstellen. Eines baute auf das Andere auf, schnell verging die Zeit und die nächsten Themen standen an, Analog- und Digitaltechnik. Hier werden viele verwendete Bauteile gezeigt, erklärt und in Modulen verbaut. Hierzu dient dem Forschungszentrum Jülich ein selbst entwickeltes Programm mit dem Namen MONALISA, Modular orientierter Normaufbau mit Leittext integrierter Systemausbildung. Dieses Programm vereinigt Theorie und Praxis und ermöglicht Einblicke in die Analogtechnik. Das Forschungszentrum passt den zu erlernenden Stoff dem Schulstoff an, damit immer die Möglichkeit gegeben ist, etwas nicht verstandenes parallel nach zu erarbeiten.
Die Digitaltechnik beschäftigt sich mit dem Automatisieren von Anlagen. Es werden wiederkehrende Prozesse in digitaler Sprache erfasst um dem Anwender durch sogenannte Speicherprogrammierbare Steuerungen eine leichtere Bedienung zu ermöglichen. Im September 2014 kam ich in den Betrieb zurück. In den darauffolgenden Monaten kam ein weiterer Bereich des Blitzschutzes dazu, der Überspannungsschutz. Nun wurde ich öfters zu Prüfungen mitgenommen, das Augenmerk dabei galt der Funktionalität und dem Zustand der Anlagen. Hierbei gilt es, auf Übergangswiderstände der Erder und des Äußeren Blitzschutzes, auf die Näherung zu elektrischen Anlagen und auf den Schutz in den Verteilungen zu achten. Endlich setzt sich alles zusammen, die Frage „warum muss das so sein“ erklärt sich nun von alleine.

Zum Ende hin meiner Ausbildung gab es immer wieder Aufenthalte im Forschungszentrum, dabei wurde ich auf die Zwischen- und Abschlussprüfung vorbereitet. Es sind intensive Wochen gewesen, doch diese haben sich ausgezahlt. Ich habe die Prüfungen bestanden und ich durfte eine abwechslungsreiche und hoch interessante Ausbildung abschließen. Immer wieder würde ich diesen Weg gehen, alleine aus dem Grund etwas gemacht zu haben, was nicht jeder kennt.